Aktion 10 x 55 m² Caparol Capatect Gittergewebe 645 Glasgewebe 55 m²
Caparol Gewebe 645 ist ein alkalibeständiges Textilglasgitter zur
Herstellung bewehrter Unterputze in Wärmedämm-Verbundsystemen. Es wird
vollständig in die systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und
unterstützt eine gleichmäßige Verteilung von Spannungen innerhalb der
Armierungsschicht.
Das schiebefeste und hoch zugfeste Glasfasergewebe eignet sich außerdem
für systemgerechte Armierungsschichten bei Fassadenrenovierungen auf
rissigen Untergründen. Die Rolle ist 1,10 m breit, 50 m lang und enthält
insgesamt 55 m² orangefarbenes Armierungsgewebe.
Systemgeprüftes Armierungsgewebe
Alkalibeständiges Textilglasgitter
Schiebefest und hoch zugfest
Weichmacherfrei
Maschenweite zwischen 3 und 5 mm
Geprüft nach EAD 040016-00-0404
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Armierte Unterputzschichten
Fassadenrenovierungen
Armierung auf rissigen Untergründen
Manuelle und maschinelle Verarbeitung
Waagrechte und senkrechte Gewebeverlegung
Nicht dafür vorgesehen
Lose Verlegung ohne Armierungsmasse
Direktes Befestigen auf Dämmplatten
Überbrückung von Gebäudedehnfugen
Sanierung aktiver konstruktiver Risse
Ersatz einer fachgerechten Untergrundsanierung
Beliebige Verwendung außerhalb geprüfter Systeme
Armierungsgewebe verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Gewebe verteilt Spannungen innerhalb einer fachgerecht
ausgeführten Armierungsschicht. Bewegende Gebäudefugen, aktive
konstruktive Risse, ungeeignete Untergründe oder fehlerhaft montierte
Dämmplatten können dadurch nicht dauerhaft saniert werden.
Was macht Caparol Gewebe 645 besonders?
Alkalibeständig
Das Glasfasergewebe ist für die Einbettung in alkalische,
mineralische Armierungsmassen ausgelegt. Dadurch bleiben seine
vorgesehenen mechanischen Eigenschaften innerhalb des
Systemaufbaus erhalten.
Schiebefeste Maschen
Die Maschen bleiben beim Zuschneiden, Einlegen und Glätten
formstabil. Dadurch lässt sich das Gewebe gleichmäßig und ohne
größere Verformungen in die Armierungsmasse einarbeiten.
Hohe Zugfestigkeit
Das Gewebe unterstützt die Armierungsschicht bei der Aufnahme
und Verteilung auftretender Spannungen. Die Gesamtleistung hängt
jedoch vom vollständigen Systemaufbau ab.
Passt das Glasgewebe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine bewehrte WDVS-Unterputzschicht hergestellt wird
eine passende Caparol Armierungsmasse verwendet wird
die Bahnen mindestens 10 cm überlappt werden können
das Gewebe vollständig eingebettet werden kann
eine systemgerechte Fassadenrenovierung ausgeführt wird
55 m² Rolleninhalt sinnvoll verarbeitet werden können
Zuerst genauer prüfen, wenn …
aktive oder konstruktive Risse vorliegen
Gebäudedehnfugen überquert werden
erhöhte Stoß- oder Schlagbelastungen bestehen
das verwendete Fassadensystem nicht bekannt ist
die vorhandene Armierungsmasse systemfremd ist
der Untergrund feucht oder nicht tragfähig ist
Das Gewebe ist nur ein Bestandteil des Systems:
Dämmstoff, Befestigung, Armierungsmasse, Gewebelage, Schichtdicke,
Grundierung und Oberputz müssen aufeinander abgestimmt sein.
Systemfremde Kombinationen können die geprüften Eigenschaften des
Wärmedämm-Verbundsystems verändern.
Rolle, Abmessungen und Flächenleistung
Rollenbreite
Die Gewebebahn ist 110 cm breit. Die zusätzliche Breite
erleichtert die vorgeschriebene Überlappung benachbarter Bahnen.
Rollenlänge
Eine Rolle enthält 50 laufende Meter Glasgewebe. Bei 1,10 m
Breite ergibt das insgesamt 55 m² Materialfläche.
Fertige Armierungsfläche
Bei einem Verbrauch von 1,1 m² Gewebe je m² Fassadenfläche
reicht eine Rolle rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige
Armierungsfläche.
Zuschnitte, Fenster- und Türöffnungen, Gebäudeecken, Detailarmierungen
und zusätzlicher Verschnitt können den tatsächlichen Bedarf verändern.
Die Fassadenfläche deshalb vollständig einschließlich aller Anschlüsse
und Überlappungen planen.
Untergrund und Armierung vorbereiten
1. Fläche kontrollieren
Dämmplatten beziehungsweise Renovierungsuntergrund müssen fest,
trocken, eben und für den vorgesehenen Systemaufbau geeignet
sein. Offene Fugen, Versätze und lose Bereiche vorher
fachgerecht beseitigen.
2. Detailprofile montieren
Kantenschutz-, Anschluss-, Tropfkanten- und andere
systemzugehörige Profile vor der Flächenarmierung fachgerecht
einbauen und deren Gewebefahnen vollständig einbetten.
3. Bahnen zuschneiden
Die benötigten Gewebebahnen vor Beginn passend zuschneiden.
Dabei mindestens 10 cm Überlappung an allen Bahn- und
Profilanschlüssen einplanen.
So wird das Glasgewebe eingebettet
1. Armierungsmasse auftragen
Die systemzugehörige Armierungsmasse vollflächig in
Gewebebahnbreite auftragen. Zunächst ungefähr zwei Drittel der
vorgeschriebenen Mindestschichtdicke vorlegen.
2. Gewebe einlegen
Das zugeschnittene Glasgewebe unmittelbar in die noch frische
Armierungsmasse einlegen. Die Bahn spannungsfrei, gerade und
ohne Falten ausrichten.
3. Gleichmäßig einarbeiten
Das Gewebe mit einer geeigneten Glättkelle vollständig in die
Masse eindrücken. Falten, Blasen, Hohlstellen und hochstehende
Gewebekanten vermeiden.
4. Bahnen überlappen
Benachbarte Bahnen an allen Stößen mindestens 10 cm
überlappend anordnen. Die Überlappung muss vollständig in
Armierungsmasse eingebettet sein.
5. Nass in nass überspachteln
Unmittelbar anschließend weitere Armierungsmasse nass in nass
auftragen und die vorgeschriebene Gesamtschichtdicke
herstellen.
6. Oberfläche glätten
Die Armierungsschicht gleichmäßig abziehen. Das Gewebe muss
vollständig von Armierungsmasse überdeckt sein und darf nicht
frei an der Oberfläche liegen.
Gewebe niemals auf die trockene Fläche legen und nur überspachteln:
Das Glasgewebe muss in eine vollflächig vorgelegte, frische
Armierungsmasse eingebettet werden. Eine lediglich oberflächliche
Überdeckung erzeugt keine fachgerechte Armierungsschicht.
Die richtige Gewebelage
Nach dem Einlegen wird nass in nass so viel Armierungsmasse aufgetragen,
dass das Gewebe – abhängig vom eingesetzten System – mit ungefähr der
Hälfte beziehungsweise einem Drittel der gesamten Schichtdicke
überdeckt ist.
Die genaue Lage des Gewebes und die vorgeschriebene Gesamtschichtdicke
richten sich nach der verwendeten Armierungsmasse und dem jeweiligen
Wärmedämm-Verbundsystem. Die Gewebelage darf deshalb nicht pauschal nur
nach Augenmaß festgelegt werden.
Das Gewebe darf nicht sichtbar bleiben:
Sichtbare Maschen, trockene Gewebestellen oder unmittelbar an der
Oberfläche liegendes Glasgewebe zeigen eine unzureichende
Einbettung. Vor dem Erhärten ausreichend Armierungsmasse
nacharbeiten.
Senkrechte oder waagrechte Verlegung
Senkrechte Bahnen
Das Gewebe kann klassisch in senkrechten Bahnen verarbeitet
werden. Die Bahnen von oben nach unten ausrichten und an den
seitlichen Stößen mindestens 10 cm überlappen.
Waagrechte Bahnen
Eine waagrechte Verlegung entlang der Gerüstlagen ist ebenfalls
möglich und kann insbesondere bei maschinell aufgetragener
Armierungsmasse sinnvoll sein.
Auch bei waagrechter Verarbeitung müssen sämtliche Bahnanschlüsse
mindestens 10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse
eingebettet werden.
Anschlüsse an Profile und Detailgewebe
Kantenschutzprofile
Das Flächengewebe auf beiden Seiten mindestens 10 cm über die
bereits eingebetteten Gewebeschenkel des Kantenschutzes führen.
Anschlussprofile
An Fenster-, Tür- und anderen Anschlussprofilen die
vorgeschriebene Gewebeüberlappung des jeweiligen Profils
vollständig einhalten.
Detailarmierungen
Zusätzliche Diagonal-, Eck- oder Sonderarmierungen entsprechend
der Verarbeitungsrichtlinie des eingesetzten Fassadensystems
ausführen.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu geringe Überlappung
Überlappen sich die Bahnen weniger als 10 cm, entsteht ein
geschwächter Übergang innerhalb der Armierungsschicht.
Falten und Blasen
Falten, Luftblasen oder hochstehende Bahnkanten verhindern eine
gleichmäßige Gewebelage und können sich später in der
Fassadenoberfläche abzeichnen.
Gewebe liegt auf der Oberfläche
Eine zu dünne Überdeckung schützt das Gewebe nicht ausreichend
und entspricht nicht der vorgeschriebenen Lage innerhalb der
Armierungsschicht.
Trockene Einbettung
Wird das Gewebe auf bereits angezogene Armierungsmasse gelegt,
verbindet es sich nicht mehr ausreichend mit der vollständigen
Schicht.
Falsche Schichtdicke
Zu dünne oder ungleichmäßige Armierungsschichten verändern die
vorgesehene Gewebelage und können die Systemleistung
beeinträchtigen.
Gewebe auf Spannung
Das Gewebe nicht straff ziehen oder verformen. Es wird
spannungsfrei in die frische Armierungsmasse eingelegt und
flächig geglättet.
Verbrauch und Reichweite
Rolleninhalt
55 m² Glasgewebe je Rolle.
Abmessung: 1,10 × 50 m.
Richtverbrauch
Ca. 1,1 m² Gewebe je m² Armierungsfläche.
Darin ist die reguläre Bahnüberlappung berücksichtigt.
Rechnerische Reichweite
Eine Rolle reicht rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige
Armierungsfläche.
Zusätzliche Detailarmierungen und Verschnitt nicht enthalten.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase
dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur hinsichtlich der
verwendeten Armierungsmasse nicht unter 5 °C absinken.
Armierungsmasse ist maßgeblich
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und
Trocknungsvorgaben der tatsächlich eingesetzten
Armierungsmasse. Diese können über die reine Mindestangabe des
Glasgewebes hinausgehen.
Lagerung und Transport
Die Rolle eben und spannungsfrei lagern. Vor direkter und anhaltender
Sonneneinstrahlung, Aufheizung sowie mechanischen Belastungen schützen.
Die Rolle nicht knicken, quetschen oder unter schweren Gegenständen
lagern. Beschädigte, stark verformte oder ausgefranste Gewebebahnen
können sich nicht mehr gleichmäßig in die Armierungsmasse einarbeiten
lassen.
Rollen vor direkter Sonne schützen:
Anhaltende Sonneneinstrahlung kann die Rolle stark aufheizen und
verformen. Das Gewebe bis zur Verarbeitung trocken, eben und
mechanisch geschützt lagern.
Häufige Fragen
Wie groß ist eine Rolle?
Die Rolle ist 1,10 m breit und 50 m lang. Der gesamte
Materialinhalt beträgt 55 m².
Wie viel Fläche kann armiert werden?
Bei 1,1 m² Verbrauch je m² reicht eine Rolle rechnerisch für
ungefähr 50 m² fertige Armierungsfläche.
Wie breit muss die Überlappung sein?
Benachbarte Gewebebahnen müssen an sämtlichen Stößen mindestens
10 cm überlappen.
Kann das Gewebe waagrecht verlegt werden?
Ja. Eine Verlegung entlang der Gerüstlagen ist insbesondere bei
maschineller Verarbeitung möglich. Die 10-cm-Überlappung bleibt
verpflichtend.
Muss das Gewebe vollständig überdeckt sein?
Ja. Es muss vollständig in der Armierungsmasse liegen und darf
nach dem Glätten nicht sichtbar an der Oberfläche verbleiben.
Kann es direkt auf die Dämmplatte getackert werden?
Nein. Das Gewebe wird faltenfrei in die vollflächig vorgelegte
frische Armierungsmasse eingebettet und nicht mechanisch auf der
Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
Produkttyp: Textilglasgitter zur Armierung
Produktbezeichnung: Gewebe 645
Anwendung: Wärmedämm-Verbundsysteme
Zusätzliche Anwendung: Fassadenrenovierung
Farbton: Orange
Rollenbreite: 110 cm
Rollenlänge: 50 lfm
Rolleninhalt: 55 m²
Flächenbezogene Masse: über 145 g/m²
Maschenweite: zwischen 3 und 5 mm
Eigenschaften: alkalibeständig und schiebefest
Hoch zugfest
Weichmacherfrei
Systemprüfung: EAD 040016-00-0404
Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
Verbrauch: ca. 1,1 m²/m²
Rechnerische Reichweite: ca. 50 m² je Rolle
Mindesttemperatur: 5 °C
Senkrechte oder waagrechte Verlegung möglich
Lagerung: eben und spannungsfrei
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
Vor Aufheizung schützen
Vor mechanischer Belastung schützen
Artikelnummer laut Hersteller: 974883
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Die systemzugehörige Armierungsmasse zunächst vollflächig in
Gewebebahnbreite vorlegen. Das Glasgewebe faltenfrei einlegen,
mindestens 10 cm überlappen und unmittelbar nass in nass vollständig
mit Armierungsmasse überdecken.
Schichtdicke und genaue Gewebelage richten sich nach der verwendeten
Armierungsmasse und dem jeweiligen Wärmedämm-Verbundsystem. Für
Arbeitsschutz, Kennzeichnung und Entsorgung sind zusätzlich die
Vorgaben der eingesetzten Armierungsmasse maßgeblich.
Inhalt:
55 Quadratmeter
(8,94 € / 1 Quadratmeter)
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Fugenbreite / Fugentiefe x Länge:
3-7 mm / 15 mm x 7,5lfm
Caparol Fugendichtband BG1
Das Caparol Fugendichtband ist ein vorkomprimiertes, selbstexpandierendes
Dichtband für schlagregensichere Anschluss- und Bewegungsfugen im
Hochbau. Es eignet sich besonders für Anschlüsse von
Wärmedämm-Verbundsystemen an Fenster, Türen, Fensterbänke, Profile und
andere angrenzende Bauteile.
Das graue Band besteht aus flexiblem Polyurethan-Weichschaum mit einer
Acrylat-Dispersionsimprägnierung. Nach dem Einbau expandiert es innerhalb
des vorgesehenen Fugenbereichs und dichtet die Fuge durch dauerhafte
Kompression gegen Schlagregen und Luftdurchgang ab.
BG1-Anschlussabdichtung
Schlagregensicher über 600 Pa
Beanspruchungsgruppe BG1
Luftdicht geprüft
Einseitig selbstklebend
Selbstexpandierend
Für innen und außen
Geeignet für
WDVS-Anschlüsse
Fenster- und Türanschlüsse
Fensterbankanschlüsse
Fassaden- und Holzbau
Fertig- und Mauerwerksbau
Anschluss- und Bewegungsfugen
Nicht einfach einsetzen für
Fugen außerhalb des angegebenen Bereichs
Staunässe oder dauerhaft stehendes Wasser
Ungleichmäßige oder stark beschädigte Fugenflanken
Tragende oder statische Verklebungen
Kontakt mit aggressiven Chemikalien
Ungeprüfte Systemdetails
Die passende Bandgröße ist entscheidend:
Die angegebene Fugenbreite beschreibt den Bereich, in dem das
expandierte Band ausreichend komprimiert bleibt. Ein zu kleines Band
kann die Fuge nicht sicher abdichten. Ein zu großes Band lässt sich
nicht fachgerecht einbauen oder kann aus der Fuge herausquellen.
Immer die maximal zu erwartende Fugenbreite und mögliche
Bauteilbewegungen berücksichtigen.
Welche Variante passt zu deiner Fuge?
15/2–4
Bandbreite: 15 mm
Für Fugen von 2 bis 4 mm
Rollenlänge: 12 m
Für schmale, gleichmäßige Anschlussfugen
15/3–7
Bandbreite: 15 mm
Für Fugen von 3 bis 7 mm
Rollenlänge: 7,5 m
Für mittlere Anschlussfugen
15/5–12
Bandbreite: 15 mm
Für Fugen von 5 bis 12 mm
Rollenlänge: 5 m
Für breitere oder stärker schwankende Fugen
Liegt die tatsächliche Fugenbreite zwischen zwei Varianten oder verändert
sie sich entlang des Anschlusses deutlich, muss die Dimensionierung
objektbezogen erfolgen. Bei stark wechselnden Fugenbreiten können
unterschiedliche Bandgrößen innerhalb einer Fuge notwendig sein.
Was macht das Fugendichtband besonders?
Schlagregensicher
Bei korrekter Auswahl und ausreichender Kompression erreicht das
Band eine Schlagregendichtheit von mehr als 600 Pa nach
EN 1027.
Bewegungsfähig
Der flexible Schaum kann begrenzte Fugenbewegungen und
Längenänderungen angrenzender Bauteile ausgleichen, solange das
Band innerhalb seines vorgesehenen Fugenbereichs bleibt.
Auch nachträglich einsetzbar
Durch die vorkomprimierte Lieferform kann das Band bei geeigneter
Fugengeometrie auch in bereits vorhandene Anschlussfugen
eingesetzt werden.
Passt das Fugendichtband zu deinem Anschluss?
Das Produkt passt, wenn …
eine schlagregensichere Anschlussfuge benötigt wird
die Fugenbreite eindeutig gemessen werden kann
die Fugenflanken weitgehend parallel verlaufen
ein WDVS an ein anderes Bauteil anschließt
eine flexible statt starre Abdichtung benötigt wird
das Band ausreichend komprimiert eingebaut werden kann
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Fugenbreite stark schwankt
größere Bauteilbewegungen erwartet werden
die Fuge dauerhaft Wasser ausgesetzt ist
ein geprüftes Fensteranschlusssystem vorgeschrieben ist
Brandschutzanforderungen über B1 hinaus bestehen
die angrenzenden Materialien unbekannt sind
Die Klebeschicht dichtet die Fuge nicht ab:
Die einseitige Selbstklebeschicht dient in erster Linie zur
Montagefixierung. Die eigentliche Dichtwirkung entsteht durch die
kontrollierte Expansion und dauerhafte Kompression des Bandes
zwischen den Fugenflanken.
Untergrund und Fuge vorbereiten
1. Fugenbreite messen
Die Fuge an mehreren Stellen messen. Für die Auswahl ist nicht
nur die kleinste, sondern insbesondere die größte zu erwartende
Fugenbreite entscheidend.
2. Fugenflanken prüfen
Die Fugenflanken müssen eben, trocken und möglichst parallel
verlaufen. Lose Teile, scharfe Ausbrüche oder große
Niveauunterschiede vorher fachgerecht beseitigen.
3. Gründlich reinigen
Staub, Fett, Öl, lose Rückstände und andere haftungsmindernde
Stoffe vollständig entfernen. Rahmenkonstruktionen bei Bedarf
mit einem geeigneten Universalreiniger säubern.
So wird das Fugendichtband eingebaut
1. Anfang abschneiden
Das erste komprimierte Stück der Rolle sauber und rechtwinkelig
abschneiden. Bereits unkontrolliert aufgegangene oder beschädigte
Bandenden nicht einbauen.
2. Schutzpapier lösen
Das Abdeckpapier der Klebeschicht zunächst nur ungefähr
20 bis 30 cm entfernen. So bleibt die Rolle kontrollierbar und
das Band verklebt nicht vorzeitig.
3. Rückversetzt einkleben
Das Band kantenparallel und etwa 1 bis 2 mm hinter der sichtbaren
Bauteilkante einkleben. Dadurch wird ein späteres Herausquellen
über die Anschlusskante vermieden.
4. Abschnittsweise arbeiten
Das Band abschnittsweise an die geeignete Fugenflanke drücken
und zügig weiterarbeiten, bevor es vollständig expandiert.
5. Leicht stauchen
Das Band unter leichter Stauchung verlegen. Es dürfen jedoch
keine Falten oder Knicke entstehen, weil diese einen
Wasserweg durch die Fuge bilden können.
6. Nicht ziehen
Das Fugendichtband niemals dehnen. Ein gedehnt eingebautes Band
kann sich später zurückziehen und dadurch offene oder
unzureichend abgedichtete Bereiche verursachen.
Bei Holzbauten Stauchreserve einplanen:
Das Band etwa 2 bis 3 % länger als die gemessene Fugenlänge
zuschneiden. Der Dämmstoff beziehungsweise das Bauteil wird
anschließend an den Anschluss gepresst und bis zur sicheren
Befestigung in Position gehalten.
Ecken, Stöße und Kreuzfugen richtig ausführen
Ecken
Das Band niemals einfach um eine Ecke ziehen. An jeder Ecke
getrennte Bandstücke verwenden und die Enden unter leichtem
Druck dicht gegeneinander führen.
Stückelungen
Bandenden rechtwinkelig und stumpf gegeneinander legen. Nicht
anschrägen und keinesfalls überlappend verlegen.
Kreuz- und T-Fugen
Zuerst das Band in der durchgehenden senkrechten Fuge verlegen.
Die übrigen Bänder anschließend von außen an dieses Band
heranführen und dicht anstoßen.
Unterschiedliche oder schwierige Fugen
Wechselnde Fugenbreiten
Bei stark wechselnden Breiten unterschiedliche Banddimensionen
verwenden. Die Übergänge stumpf und unter leichtem Druck
gegeneinander stoßen.
Staubige oder feuchte Fugen
Kann die Klebeschicht nicht ausreichend greifen, das Band
vorübergehend an mehreren Stellen mit geeigneten Keilen sichern.
Die Keile nach vollständiger Expansion wieder entfernen.
Helle Beschichtungen
Bei weißen oder transparenten Dichtstoffen und hellen
Beschichtungen vorab eine Verträglichkeitsprüfung an einer
unauffälligen Stelle durchführen.
Temperatur und Expansion
Mindesttemperatur
Material-, Untergrund- und Umgebungstemperatur dürfen während
des Einbaus und der Expansion nicht unter 5 °C liegen.
Warme Bedingungen
Bei höheren Temperaturen expandiert das Band schneller. Bei
Temperaturen über 25 °C das Material auch auf der Baustelle kühl
lagern und erst unmittelbar vor dem Einbau entnehmen.
Kalte Bedingungen
Bei niedrigen Temperaturen öffnet sich das Band langsamer. Alter,
Lagerung und Materialtemperatur beeinflussen ebenfalls die
Expansionsgeschwindigkeit.
Lagerung geöffneter Rollen
Das Band trocken, eben und im komprimierten Zustand bei 1 bis 25 °C
lagern. Einzelrollen müssen vollflächig aufliegen und dürfen nicht
punktuell belastet, geknickt oder seitlich zusammengedrückt werden.
Geöffnete Kartons beschweren, damit die Rollen nicht seitlich aufgehen
beziehungsweise teleskopieren. Eine beschädigte oder bereits
unkontrolliert expandierte Rolle kann nicht mehr zuverlässig verarbeitet
werden.
Verbrauch
Grundverbrauch
Für einen laufenden Meter Anschlussfuge wird ungefähr ein
laufender Meter Fugendichtband benötigt.
Zuschläge einplanen
Verschnitt, Eckausbildungen, Stöße und die bei Holzbauten
erforderliche Stauchreserve erhöhen den tatsächlichen
Materialbedarf.
Praxisempfehlung
Den gesamten Anschluss einschließlich Ecken und Unterbrechungen
vor der Bestellung ausmessen und eine angemessene Reserve
berücksichtigen.
Häufige Fragen
Welche Bandgröße benötige ich?
Die Variante richtet sich nach der tatsächlichen maximalen
Fugenbreite. Für 2–4 mm, 3–7 mm und 5–12 mm stehen
unterschiedliche Bandgrößen zur Verfügung.
Darf das Band gedehnt werden?
Nein. Das Band wird unter leichter Stauchung verlegt. Dehnen kann
später zu Rückzug, offenen Stoßstellen und einer unzureichenden
Abdichtung führen.
Darf das Band um eine Ecke gelegt werden?
Nein. Für jede Seite ein eigenes Bandstück verwenden und die
Enden an der Ecke stumpf sowie unter leichtem Druck
gegeneinanderführen.
Ist das Band wasserdicht?
Es ist bei fachgerechtem Einbau schlagregensicher, aber nicht für
Staunässe, dauerhaftes Untertauchen oder stehendes Wasser
vorgesehen.
Reicht das Band allein für einen Fensteranschluss?
Nicht pauschal. Das Fugendichtband ist eine Komponente eines
geplanten Fugenabdichtungssystems. Weitere innere oder mittlere
Abdichtungsebenen können abhängig vom Anschlussdetail notwendig
sein.
Kann eine Restrolle später verwendet werden?
Ja, solange sie wieder sicher komprimiert, kühl, trocken und
mechanisch unbelastet gelagert wird. Bereits expandierte oder
beschädigte Abschnitte nicht verwenden.
Technische Daten
Produkttyp: vorkomprimiertes Fugendichtband
Material: Polyurethan-Weichschaum
Imprägnierung: Acrylatdispersion
Farbton: Grau
Standardbreite: 15 mm
Beanspruchungsgruppe: BG1
Einseitig selbstklebend
Schlagregendichtheit: über 600 Pa nach EN 1027
Luftdurchlässigkeit: an ≤ 1,0 m³/[h·m·(daPa)2/3]
Wasserdampfdiffusion: sd-Wert ≤ 0,5 m
Temperaturbeständig: −30 bis +90 °C
Brandverhalten: Baustoffklasse B1
Baustoffverträglichkeit nach DIN 18542
Mindestverarbeitungstemperatur: 5 °C
Verbrauch: ca. 1 lfm je lfm Fuge
Lagerung: trocken, eben und geschützt
Lagertemperatur: 1 bis 25 °C
Lagerfähigkeit: 18 Monate ab Produktionsdatum
15/2–4: 12 m je Rolle
15/3–7: 7,5 m je Rolle
15/5–12: 5 m je Rolle
Nicht mit Lösemitteln reinigen
Nicht für Staunässe geeignet
Montage- und Systemhinweis:
Das Fugendichtband darf nicht gedehnt, überlappend verlegt oder um
Ecken gezogen werden. Die Dichtheit hängt von der richtigen
Banddimension, einer ausreichenden Kompression, sauberen
Fugenflanken und der fachgerechten Einbindung in das jeweilige
Anschlussdetail ab.
Das Band nicht mit lösemittelhaltigen oder aggressiven Chemikalien
behandeln. Bei kritischen angrenzenden Baustoffen, hellen
Beschichtungen oder transparenten Dichtstoffen vorab eine
Verträglichkeitsprüfung durchführen. Die aktuelle technische
Information und die Vorgaben des jeweiligen Fassaden- oder
Fenstersystems beachten.
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Caparol Fugendichtschaum 750 ml
Caparol Fugendichtschaum ist ein elastischer 1K-PU-Pistolenschaum für
spannungsausgleichende und schlagregensichere Anschlüsse im
Fassadenbereich. Er eignet sich besonders für Verbindungen zwischen
Wärmedämm-Verbundsystemen und angrenzenden Bauteilen, wenn komplizierte
Fugengeometrien, Rundungen oder kleine Radien vorliegen.
Der feuchtigkeitshärtende Schaum besitzt ein hohes Dehn- und
Rückstellvermögen, haftet auf zahlreichen bauüblichen Untergründen und
lässt sich nach der Aushärtung schneiden, überputzen, überstreichen oder
übertapezieren. Empfohlen wird er für Fugenbreiten von 8 bis 20 mm.
Für Fassadenanschlüsse
Für Fugenbreiten von 8 bis 20 mm
Bewegungsaufnahme von ca. ± 15 %
Schlagregendichte Ausführung möglich
Wärmedämmende Schaumstruktur
Für komplexe Geometrien und Radien
Geeignet für
Mauerwerk, Putz und Beton
Holz und Holzfaserplatten
Porenbeton, Ziegel und Klinker
EPS- und XPS-Dämmstoffe
Hart-PVC und geeignete Kunststoffe
Korrosionsgeschützte Metalle
Nicht einfach einsetzen für
Beliebige Risse ohne Prüfung der Ursache
Statische oder tragende Verklebungen
Fugen außerhalb der empfohlenen Breite
Ungeschützte Metallflächen
Bauteile mit höherer Bewegungsaufnahme
Anwendungen mit erhöhten Brandschutzanforderungen
Entscheidend für die Schlagregendichtheit:
Bei einer Fugentiefe von 15 bis 39 mm erreicht der fachgerecht
ausgeführte Anschluss eine Schlagregendichtheit von 450 Pa. Für
600 Pa muss die Fuge möglichst hohlraumfrei und mindestens 40 mm tief
ausgeschäumt werden. Die Angabe gilt nicht unabhängig von
Fugengeometrie, Untergrund und Verarbeitung.
Was macht den Fugendichtschaum besonders?
Beweglicher als Standardschaum
Das Bewegungsvermögen von etwa ± 15 % ermöglicht dem
ausgehärteten Schaum, begrenzte Dehn- und Stauchbewegungen
angrenzender Bauteile aufzunehmen.
Erhöhte UV-Widerstandsfähigkeit
Ein UV-Stabilisator verbessert die Widerstandsfähigkeit gegenüber
Sonnenlicht deutlich. Der Hersteller gibt eine ungefähr zehnmal
höhere UV-Stabilität gegenüber Standard-PU-Schäumen an.
Schnell nachzuarbeiten
Bei geeigneten Bedingungen bildet sich die Haut bereits nach
wenigen Minuten. Ein Schaumstrang mit 2 cm Stärke ist nach etwa
15 bis 20 Minuten schneidbar.
Passt der Fugendichtschaum zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
ein bewegungsfähiger Fassadenanschluss hergestellt wird
die Fuge zwischen 8 und 20 mm breit ist
komplexe Formen oder kleine Radien vorliegen
eine schlagregendichte Ausführung benötigt wird
mit einer professionellen Dosierpistole gearbeitet wird
Zuerst genauer prüfen, wenn …
die Ursache eines Risses nicht bekannt ist
die Fuge breiter als 20 mm ist
größere Bauteilbewegungen erwartet werden
eine brandschutztechnische Klassifizierung verlangt wird
die Fuge Teil eines geprüften Anschlussdetails ist
Untergrund richtig vorbereiten
1. Haftflächen reinigen
Alle Fugenflanken müssen lagestabil, sauber und tragfähig sein.
Staub, Öl, Fett, lose Bestandteile und andere haftungsmindernde
Rückstände vollständig entfernen.
2. Kritische Flächen schützen
Gipshaltige Untergründe bei Bedarf mit Caparol Tiefgrund LF
festigen. Metallflächen benötigen vor dem Befeuchten einen
geeigneten Schutzanstrich gegen Korrosion.
3. Fuge vorfeuchten
Alle Haftflächen unmittelbar vor dem Ausschäumen gleichmäßig mit
Wasser befeuchten. Die Feuchtigkeit wird für eine zuverlässige
Reaktion und eine gleichmäßige Schaumstruktur benötigt.
Fensterbänke vorher befestigen:
Sollen Hohlräume unter Fensterbänken ausgeschäumt werden, müssen die
Fensterbänke zuvor im vorgeschriebenen Abstand mechanisch mit
Mauerankern stabilisiert werden. Der Schaum ersetzt keine notwendige
Befestigung.
So wird Caparol Fugendichtschaum verarbeitet
1. Dose vorbereiten
Die Dose etwa 20 Sekunden kräftig schütteln und anschließend
kopfüber auf die Caparol Dosierpistole schrauben.
Die optimale Dosentemperatur liegt zwischen 10 und 25 °C.
2. Sparsam ausschäumen
Die Pistole so halten, dass die Dose oben und der Dosierhebel
unten liegt. Den Schaum sparsam und als fortlaufenden Strang in
die vorgefeuchtete Fuge einbringen.
Der Schaum expandiert anschließend auf ungefähr das 1,5- bis
2-Fache seines eingebrachten Volumens.
3. Nachfeuchten und aushärten
Den eingebrachten Schaum mit Wasser nachfeuchten. Die ausgehärtete
Fuge soll möglichst vollständig und ohne größere Hohlräume
ausgefüllt sein.
Verformungsempfindliche Bauteile bis zur vollständigen
Durchhärtung ausreichend abstützen.
Überstehenden Schaum nacharbeiten
Über die Bauteil- oder Dämmplattenkante hervorquellenden Schaum erst nach
vollständiger Aushärtung bearbeiten. Anschließend mit einem scharfen
Messer bündig abschneiden, damit eine ebene Grundlage für Putz,
Armierung oder weitere Beschichtungen entsteht.
Frische Schaumspritzer sofort mit Caparol Reiniger entfernen. Vorher an
empfindlichen Kunststoffen, Lacken und Metallen prüfen, ob der
acetonhaltige Reiniger die Oberfläche angreift. Ausgehärteter PU-Schaum
kann nur noch mechanisch entfernt werden.
Ergiebigkeit und Ausdehnung
Ausbeute
Eine Dose mit 750 ml ergibt bei freier Ausschäumung und
geeigneten Bedingungen ungefähr 35 Liter ausgehärteten Schaum.
Expansion
Der frische Schaum vergrößert sein Volumen ungefähr um den Faktor
1,5 bis 2. Zu viel Material kann angrenzende Bauteile belasten
oder unnötig aus der Fuge austreten.
Praxisverbrauch
Die tatsächlich erreichbare Fugenlänge hängt von Fugenbreite,
Fugentiefe, Temperatur, Feuchtigkeit, Dosierung und vorhandenen
Hohlräumen ab.
Verarbeitung und Aushärtung
Dosentemperatur
Zulässig: 5 bis 35 °C
Optimal: 10 bis 25 °C
Dose nicht überhitzen
Vor Gebrauch kräftig schütteln
Umgebungstemperatur
Zulässig: 0 bis 35 °C
Optimal: 10 bis 25 °C
Untergrund muss frostfrei sein
Fuge vor- und nachfeuchten
Zeiten bei 20 °C
Hautbildung nach ca. 6–8 Minuten
Bei 2 cm Stärke schneidbar nach ca. 15–20 Minuten
Kälte verzögert die Aushärtung
Zu wenig Feuchtigkeit verschlechtert die Reaktion
Häufige Fragen
Ist das ein normaler Montageschaum?
Nein. Der Fugendichtschaum ist speziell für elastische und
schlagregensichere Fassadenanschlüsse entwickelt. Für reine
Dämmplattenfugen oder große Hohlräume können andere Schäume
besser geeignet sein.
Muss die Fuge wirklich befeuchtet werden?
Ja. Der einkomponentige PU-Schaum benötigt Feuchtigkeit zum
Aushärten. Vor- und Nachfeuchten verbessern Reaktion, Ausbeute und
Schaumstruktur.
Ist der Schaum dauerhaft UV-beständig?
Er besitzt eine deutlich verbesserte UV-Widerstandsfähigkeit
gegenüber gewöhnlichem PU-Schaum. Das ersetzt jedoch nicht die
fachgerechte Einbindung in das vorgesehene Fassaden- und
Anschlussdetail.
Technische Daten
Produkttyp: feuchtigkeitshärtender 1K-PU-Schaum
Gebindegröße: 750 ml
Farbton: Blau
Empfohlene Fugenbreite: 8–20 mm
Bewegungsvermögen: ca. ± 15 %
Brandverhalten: EN 13501-1, Klasse E
Freie Ausbeute: ca. 35 Liter
Rohdichte: ca. 15–20 kg/m³
Wärmeleitfähigkeit: ca. 0,035 W/mK
Wasserdampfdiffusionswiderstand µ: 12,4
Temperaturbeständig: −40 bis +80 °C
Kurzzeitig temperaturbeständig bis +120 °C
Gefahr
H222 Extrem entzündbares Aerosol. H229 Behälter steht unter Druck:
Kann bei Erwärmung bersten. H315 Verursacht Hautreizungen.
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H319 Verursacht
schwere Augenreizung. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
H334 Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder
Atembeschwerden verursachen. H335 Kann die Atemwege reizen.
H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H373 Kann die Organe schädigen
bei längerer oder wiederholter Exposition. H412 Schädlich für
Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen
Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. Nicht gegen offene Flammen
sprühen. Dose auch nach Gebrauch nicht durchstechen oder verbrennen.
Nur im Freien oder in gut belüfteten Bereichen verwenden. Dampf und
Aerosol nicht einatmen. Schutzhandschuhe, Schutzkleidung sowie Augen-
und Gesichtsschutz tragen. Vor Sonnenbestrahlung schützen und nicht
Temperaturen über 50 °C aussetzen.
Schulungspflicht:
Vor der industriellen oder gewerblichen Verwendung muss eine
angemessene Diisocyanat-Schulung erfolgt und dokumentiert sein.
Maßgeblich sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und das Etikett
der gelieferten Dose. Österreichische Vergiftungsinformationszentrale:
+43 1 406 43 43.
Inhalt:
55 Stück
(0,68 € / 1 Stück)
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Caparol Gewebe 645 Glasgewebe 55 m²
Caparol Gewebe 645 ist ein alkalibeständiges Textilglasgitter zur
Herstellung bewehrter Unterputze in Wärmedämm-Verbundsystemen. Es wird
vollständig in die systemzugehörige Armierungsmasse eingebettet und
unterstützt eine gleichmäßige Verteilung von Spannungen innerhalb der
Armierungsschicht.
Das schiebefeste und hoch zugfeste Glasfasergewebe eignet sich außerdem
für systemgerechte Armierungsschichten bei Fassadenrenovierungen auf
rissigen Untergründen. Die Rolle ist 1,10 m breit, 50 m lang und enthält
insgesamt 55 m² orangefarbenes Armierungsgewebe.
Systemgeprüftes Armierungsgewebe
Alkalibeständiges Textilglasgitter
Schiebefest und hoch zugfest
Weichmacherfrei
Maschenweite zwischen 3 und 5 mm
Geprüft nach EAD 040016-00-0404
Geeignet für
Caparol Wärmedämm-Verbundsysteme
Armierte Unterputzschichten
Fassadenrenovierungen
Armierung auf rissigen Untergründen
Manuelle und maschinelle Verarbeitung
Waagrechte und senkrechte Gewebeverlegung
Nicht dafür vorgesehen
Lose Verlegung ohne Armierungsmasse
Direktes Befestigen auf Dämmplatten
Überbrückung von Gebäudedehnfugen
Sanierung aktiver konstruktiver Risse
Ersatz einer fachgerechten Untergrundsanierung
Beliebige Verwendung außerhalb geprüfter Systeme
Armierungsgewebe verhindert nicht automatisch jeden Riss:
Das Gewebe verteilt Spannungen innerhalb einer fachgerecht
ausgeführten Armierungsschicht. Bewegende Gebäudefugen, aktive
konstruktive Risse, ungeeignete Untergründe oder fehlerhaft montierte
Dämmplatten können dadurch nicht dauerhaft saniert werden.
Was macht Caparol Gewebe 645 besonders?
Alkalibeständig
Das Glasfasergewebe ist für die Einbettung in alkalische,
mineralische Armierungsmassen ausgelegt. Dadurch bleiben seine
vorgesehenen mechanischen Eigenschaften innerhalb des
Systemaufbaus erhalten.
Schiebefeste Maschen
Die Maschen bleiben beim Zuschneiden, Einlegen und Glätten
formstabil. Dadurch lässt sich das Gewebe gleichmäßig und ohne
größere Verformungen in die Armierungsmasse einarbeiten.
Hohe Zugfestigkeit
Das Gewebe unterstützt die Armierungsschicht bei der Aufnahme
und Verteilung auftretender Spannungen. Die Gesamtleistung hängt
jedoch vom vollständigen Systemaufbau ab.
Passt das Glasgewebe zu deinem Projekt?
Das Produkt passt, wenn …
eine bewehrte WDVS-Unterputzschicht hergestellt wird
eine passende Caparol Armierungsmasse verwendet wird
die Bahnen mindestens 10 cm überlappt werden können
das Gewebe vollständig eingebettet werden kann
eine systemgerechte Fassadenrenovierung ausgeführt wird
55 m² Rolleninhalt sinnvoll verarbeitet werden können
Zuerst genauer prüfen, wenn …
aktive oder konstruktive Risse vorliegen
Gebäudedehnfugen überquert werden
erhöhte Stoß- oder Schlagbelastungen bestehen
das verwendete Fassadensystem nicht bekannt ist
die vorhandene Armierungsmasse systemfremd ist
der Untergrund feucht oder nicht tragfähig ist
Das Gewebe ist nur ein Bestandteil des Systems:
Dämmstoff, Befestigung, Armierungsmasse, Gewebelage, Schichtdicke,
Grundierung und Oberputz müssen aufeinander abgestimmt sein.
Systemfremde Kombinationen können die geprüften Eigenschaften des
Wärmedämm-Verbundsystems verändern.
Rolle, Abmessungen und Flächenleistung
Rollenbreite
Die Gewebebahn ist 110 cm breit. Die zusätzliche Breite
erleichtert die vorgeschriebene Überlappung benachbarter Bahnen.
Rollenlänge
Eine Rolle enthält 50 laufende Meter Glasgewebe. Bei 1,10 m
Breite ergibt das insgesamt 55 m² Materialfläche.
Fertige Armierungsfläche
Bei einem Verbrauch von 1,1 m² Gewebe je m² Fassadenfläche
reicht eine Rolle rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige
Armierungsfläche.
Zuschnitte, Fenster- und Türöffnungen, Gebäudeecken, Detailarmierungen
und zusätzlicher Verschnitt können den tatsächlichen Bedarf verändern.
Die Fassadenfläche deshalb vollständig einschließlich aller Anschlüsse
und Überlappungen planen.
Untergrund und Armierung vorbereiten
1. Fläche kontrollieren
Dämmplatten beziehungsweise Renovierungsuntergrund müssen fest,
trocken, eben und für den vorgesehenen Systemaufbau geeignet
sein. Offene Fugen, Versätze und lose Bereiche vorher
fachgerecht beseitigen.
2. Detailprofile montieren
Kantenschutz-, Anschluss-, Tropfkanten- und andere
systemzugehörige Profile vor der Flächenarmierung fachgerecht
einbauen und deren Gewebefahnen vollständig einbetten.
3. Bahnen zuschneiden
Die benötigten Gewebebahnen vor Beginn passend zuschneiden.
Dabei mindestens 10 cm Überlappung an allen Bahn- und
Profilanschlüssen einplanen.
So wird das Glasgewebe eingebettet
1. Armierungsmasse auftragen
Die systemzugehörige Armierungsmasse vollflächig in
Gewebebahnbreite auftragen. Zunächst ungefähr zwei Drittel der
vorgeschriebenen Mindestschichtdicke vorlegen.
2. Gewebe einlegen
Das zugeschnittene Glasgewebe unmittelbar in die noch frische
Armierungsmasse einlegen. Die Bahn spannungsfrei, gerade und
ohne Falten ausrichten.
3. Gleichmäßig einarbeiten
Das Gewebe mit einer geeigneten Glättkelle vollständig in die
Masse eindrücken. Falten, Blasen, Hohlstellen und hochstehende
Gewebekanten vermeiden.
4. Bahnen überlappen
Benachbarte Bahnen an allen Stößen mindestens 10 cm
überlappend anordnen. Die Überlappung muss vollständig in
Armierungsmasse eingebettet sein.
5. Nass in nass überspachteln
Unmittelbar anschließend weitere Armierungsmasse nass in nass
auftragen und die vorgeschriebene Gesamtschichtdicke
herstellen.
6. Oberfläche glätten
Die Armierungsschicht gleichmäßig abziehen. Das Gewebe muss
vollständig von Armierungsmasse überdeckt sein und darf nicht
frei an der Oberfläche liegen.
Gewebe niemals auf die trockene Fläche legen und nur überspachteln:
Das Glasgewebe muss in eine vollflächig vorgelegte, frische
Armierungsmasse eingebettet werden. Eine lediglich oberflächliche
Überdeckung erzeugt keine fachgerechte Armierungsschicht.
Die richtige Gewebelage
Nach dem Einlegen wird nass in nass so viel Armierungsmasse aufgetragen,
dass das Gewebe – abhängig vom eingesetzten System – mit ungefähr der
Hälfte beziehungsweise einem Drittel der gesamten Schichtdicke
überdeckt ist.
Die genaue Lage des Gewebes und die vorgeschriebene Gesamtschichtdicke
richten sich nach der verwendeten Armierungsmasse und dem jeweiligen
Wärmedämm-Verbundsystem. Die Gewebelage darf deshalb nicht pauschal nur
nach Augenmaß festgelegt werden.
Das Gewebe darf nicht sichtbar bleiben:
Sichtbare Maschen, trockene Gewebestellen oder unmittelbar an der
Oberfläche liegendes Glasgewebe zeigen eine unzureichende
Einbettung. Vor dem Erhärten ausreichend Armierungsmasse
nacharbeiten.
Senkrechte oder waagrechte Verlegung
Senkrechte Bahnen
Das Gewebe kann klassisch in senkrechten Bahnen verarbeitet
werden. Die Bahnen von oben nach unten ausrichten und an den
seitlichen Stößen mindestens 10 cm überlappen.
Waagrechte Bahnen
Eine waagrechte Verlegung entlang der Gerüstlagen ist ebenfalls
möglich und kann insbesondere bei maschinell aufgetragener
Armierungsmasse sinnvoll sein.
Auch bei waagrechter Verarbeitung müssen sämtliche Bahnanschlüsse
mindestens 10 cm überlappt und vollständig in die Armierungsmasse
eingebettet werden.
Anschlüsse an Profile und Detailgewebe
Kantenschutzprofile
Das Flächengewebe auf beiden Seiten mindestens 10 cm über die
bereits eingebetteten Gewebeschenkel des Kantenschutzes führen.
Anschlussprofile
An Fenster-, Tür- und anderen Anschlussprofilen die
vorgeschriebene Gewebeüberlappung des jeweiligen Profils
vollständig einhalten.
Detailarmierungen
Zusätzliche Diagonal-, Eck- oder Sonderarmierungen entsprechend
der Verarbeitungsrichtlinie des eingesetzten Fassadensystems
ausführen.
Häufige Verarbeitungsfehler
Zu geringe Überlappung
Überlappen sich die Bahnen weniger als 10 cm, entsteht ein
geschwächter Übergang innerhalb der Armierungsschicht.
Falten und Blasen
Falten, Luftblasen oder hochstehende Bahnkanten verhindern eine
gleichmäßige Gewebelage und können sich später in der
Fassadenoberfläche abzeichnen.
Gewebe liegt auf der Oberfläche
Eine zu dünne Überdeckung schützt das Gewebe nicht ausreichend
und entspricht nicht der vorgeschriebenen Lage innerhalb der
Armierungsschicht.
Trockene Einbettung
Wird das Gewebe auf bereits angezogene Armierungsmasse gelegt,
verbindet es sich nicht mehr ausreichend mit der vollständigen
Schicht.
Falsche Schichtdicke
Zu dünne oder ungleichmäßige Armierungsschichten verändern die
vorgesehene Gewebelage und können die Systemleistung
beeinträchtigen.
Gewebe auf Spannung
Das Gewebe nicht straff ziehen oder verformen. Es wird
spannungsfrei in die frische Armierungsmasse eingelegt und
flächig geglättet.
Verbrauch und Reichweite
Rolleninhalt
55 m² Glasgewebe je Rolle.
Abmessung: 1,10 × 50 m.
Richtverbrauch
Ca. 1,1 m² Gewebe je m² Armierungsfläche.
Darin ist die reguläre Bahnüberlappung berücksichtigt.
Rechnerische Reichweite
Eine Rolle reicht rechnerisch für ungefähr 50 m² fertige
Armierungsfläche.
Zusätzliche Detailarmierungen und Verschnitt nicht enthalten.
Verarbeitungstemperatur
Mindestens 5 °C
Während der Verarbeitung und der anschließenden Trocknungsphase
dürfen Umgebungs- und Untergrundtemperatur hinsichtlich der
verwendeten Armierungsmasse nicht unter 5 °C absinken.
Armierungsmasse ist maßgeblich
Zusätzlich gelten die Temperatur-, Witterungs- und
Trocknungsvorgaben der tatsächlich eingesetzten
Armierungsmasse. Diese können über die reine Mindestangabe des
Glasgewebes hinausgehen.
Lagerung und Transport
Die Rolle eben und spannungsfrei lagern. Vor direkter und anhaltender
Sonneneinstrahlung, Aufheizung sowie mechanischen Belastungen schützen.
Die Rolle nicht knicken, quetschen oder unter schweren Gegenständen
lagern. Beschädigte, stark verformte oder ausgefranste Gewebebahnen
können sich nicht mehr gleichmäßig in die Armierungsmasse einarbeiten
lassen.
Rollen vor direkter Sonne schützen:
Anhaltende Sonneneinstrahlung kann die Rolle stark aufheizen und
verformen. Das Gewebe bis zur Verarbeitung trocken, eben und
mechanisch geschützt lagern.
Häufige Fragen
Wie groß ist eine Rolle?
Die Rolle ist 1,10 m breit und 50 m lang. Der gesamte
Materialinhalt beträgt 55 m².
Wie viel Fläche kann armiert werden?
Bei 1,1 m² Verbrauch je m² reicht eine Rolle rechnerisch für
ungefähr 50 m² fertige Armierungsfläche.
Wie breit muss die Überlappung sein?
Benachbarte Gewebebahnen müssen an sämtlichen Stößen mindestens
10 cm überlappen.
Kann das Gewebe waagrecht verlegt werden?
Ja. Eine Verlegung entlang der Gerüstlagen ist insbesondere bei
maschineller Verarbeitung möglich. Die 10-cm-Überlappung bleibt
verpflichtend.
Muss das Gewebe vollständig überdeckt sein?
Ja. Es muss vollständig in der Armierungsmasse liegen und darf
nach dem Glätten nicht sichtbar an der Oberfläche verbleiben.
Kann es direkt auf die Dämmplatte getackert werden?
Nein. Das Gewebe wird faltenfrei in die vollflächig vorgelegte
frische Armierungsmasse eingebettet und nicht mechanisch auf der
Dämmplatte befestigt.
Technische Daten
Produkttyp: Textilglasgitter zur Armierung
Produktbezeichnung: Gewebe 645
Anwendung: Wärmedämm-Verbundsysteme
Zusätzliche Anwendung: Fassadenrenovierung
Farbton: Orange
Rollenbreite: 110 cm
Rollenlänge: 50 lfm
Rolleninhalt: 55 m²
Flächenbezogene Masse: über 145 g/m²
Maschenweite: zwischen 3 und 5 mm
Eigenschaften: alkalibeständig und schiebefest
Hoch zugfest
Weichmacherfrei
Systemprüfung: EAD 040016-00-0404
Gewebeüberlappung: mindestens 10 cm
Verbrauch: ca. 1,1 m²/m²
Rechnerische Reichweite: ca. 50 m² je Rolle
Mindesttemperatur: 5 °C
Senkrechte oder waagrechte Verlegung möglich
Lagerung: eben und spannungsfrei
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
Vor Aufheizung schützen
Vor mechanischer Belastung schützen
Artikelnummer laut Hersteller: 974883
Verarbeitungs- und Systemhinweis:
Die systemzugehörige Armierungsmasse zunächst vollflächig in
Gewebebahnbreite vorlegen. Das Glasgewebe faltenfrei einlegen,
mindestens 10 cm überlappen und unmittelbar nass in nass vollständig
mit Armierungsmasse überdecken.
Schichtdicke und genaue Gewebelage richten sich nach der verwendeten
Armierungsmasse und dem jeweiligen Wärmedämm-Verbundsystem. Für
Arbeitsschutz, Kennzeichnung und Entsorgung sind zusätzlich die
Vorgaben der eingesetzten Armierungsmasse maßgeblich.
Inhalt:
55 Quadratmeter
(0,97 € / 1 Quadratmeter)
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MIXFIX Armierungsgewebe für WDVS – 50 m²
Alkalibeständiges Glasfasergewebe für die Fassadenarmierung im
MIXFIX-Wärmedämmverbundsystem. Eingebettet in die passende
Armierungsmasse nimmt es Zugspannungen auf und trägt dazu bei,
die Rissbildung im Unterputz zu begrenzen.
1 Rolle = 50 m² Gewebe für ca. 45 m² Fassadenfläche
Rollenmaß: 1 × 50 m
Maschenweite: 4 × 4 mm
Verbrauch: ca. 1,1 m² Gewebe je m² Fläche
Verkaufseinheit: 1 Rolle
Paletteninhalt: 33 Rollen = 1.650 m² Gewebe
Für die Armierung deiner MIXFIX-Fassade
Das Fassadengewebe wird flächig in die frische Armierungsmasse
eingebettet. Seine Alkalibeständigkeit ist auf den Einsatz in
mineralischen Spachtelmassen ausgelegt. Verwende es mit den für
deinen MIXFIX-Systemaufbau vorgesehenen Komponenten.
Wie viele Rollen brauchst du?
Plane mit ca. 1,1 m² Gewebe pro m² zu armierender Fläche.
Durch die Überlappungen reicht eine 50-m²-Rolle für rund
45 m² Fassade.
Beispiel: Für 100 m² Fläche benötigst du rechnerisch
110 m² Gewebe – also 3 ganze Rollen.
Berechnung: Fassadenfläche × 1,1 ÷ 50.
Das Ergebnis auf volle Rollen aufrunden. Zusätzliche
Detailarmierungen, Leibungen und Verschnitt bei der
Mengenplanung berücksichtigen.
Verarbeitung: Darauf kommt es an
Gewebe faltenfrei in die frisch aufgetragene Armierungsmasse
einbetten und vollständig mit ihr umschließen.
Benachbarte Bahnen bei der Verarbeitung mit MIXFIX A.K.M
oder P.K.S mindestens 10 cm überlappen.
An Fenster- und Türöffnungen die zusätzliche
Diagonalarmierung nach Systemvorgabe ausführen.
Schichtdicke, Gewebelage und Trocknungszeiten nach dem
Produktdatenblatt der verwendeten Armierungsmasse einhalten.
Verbrauch und Reichweite sind Richtwerte. Maßgeblich sind
die aktuellen MIXFIX-Systemvorgaben und die Verarbeitungshinweise
der eingesetzten Armierungsmasse.
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MIXFIX B1 Füllschaum – Dämmplattenfugen gezielt schließen
Der MIXFIX B1 Füllschaum
schließt 2–5 mm breite Fugen
zwischen EPS- oder Mineralwolle-Dämmplatten im WDVS.
Der feuchtigkeitshärtende PU-Schaum lässt sich mit einer
Dosierpistole gezielt einbringen und besitzt
wärmedämmende Eigenschaften.
Die wichtigsten Daten
Fugenbreite im WDVS:
2–5 mm
Inhalt:
750 ml je Dose
Verarbeitung:
Dosierpistole erforderlich
Farbe:
Grau
Kartoninhalt:
12 Dosen
Verarbeitung
Untergrund reinigen und leicht anfeuchten. Dose kräftig
schütteln und mit der Dosierpistole verarbeiten.
Fugen nicht überfüllen. Für die weitere Bearbeitung empfiehlt
MIXFIX mindestens 24 Stunden Wartezeit.
Den ausgehärteten Schaum im Außenbereich vor UV-Strahlung schützen.
B1-Einstufung beachten
Die Einstufung als schwerentflammbar gilt laut Hersteller
zwischen massiven mineralischen oder metallischen Baustoffen
unter den angegebenen Prüfbedingungen. Maßgeblich sind
Produktdatenblatt und jeweiliger Systemaufbau.
Verarbeitungs- und Sicherheitshinweise des Herstellers beachten.
Produktdatenblatt
·
Sicherheitsdatenblatt
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MIXFIX Dämmplattenkleber 750 ml – Montagehilfe für die Perimeterdämmung
Mit dem MIXFIX Dämmplattenkleber fixierst du geeignete XPS- und Sockeldämmplatten auf bituminösen Untergründen im Bereich der Perimeterdämmung. Der lösemittelfreie PU-Klebeschaum ist gebrauchsfertig, härtet durch Feuchtigkeit aus und wird mit einer Schaumpistole verarbeitet.
750 ml je Dose · 12 Dosen je Karton. Verkaufseinheit: 1 Dose. Für die Verarbeitung wird eine geeignete Dosier- beziehungsweise Schaumpistole benötigt.
Der Klebeschaum dient als Montagehilfe. Für Anwendungen bei drückendem Wasser ist er nicht geeignet.
Wofür eignet sich der Dämmplattenkleber?
Der Hersteller beschreibt die Verwendung als Montagehilfe für XPS- und Sockelplatten als Perimeterdämmung auf bituminösen Untergründen. Im Produktdatenblatt werden außerdem EPS-, EPS-P- und Mineralwolleplatten sowie geeignete nicht oder schwach saugende Untergründe genannt.
Fixieren geeigneter Dämmplatten im vorgesehenen Perimeteraufbau.
Haftung auf geeigneten Kaltbitumenbeschichtungen und Bitumenbahnen.
Weitere genannte Haftflächen: Beton, metallene Untergründe und geeignete Kunststoffe.
Keine Haftung auf Polyethylen (PE) und Silikon laut Produktdatenblatt.
Prüfe vor der Verarbeitung die Eignung der konkreten Dämmplatte, der Abdichtung und der Oberfläche. Aus den genannten Materialien ergibt sich keine allgemeine Freigabe für beliebige Wärmedämmverbundsysteme oder eine dauerhaft ungestützte Fassadenverklebung.
Warum ist die Anwendung als Montagehilfe wichtig?
Die Dämmplatten müssen während der Aushärtung gegen Verrutschen gesichert werden. Die unterste Plattenreihe soll auf einem festen Untergrund stehen. Beim beschriebenen Perimeteraufbau wird der erforderliche Anpressdruck anschließend durch das verfüllte Erdreich hergestellt.
Die Ausführung und der Zeitpunkt der Verfüllung müssen mit den aktuellen Herstellervorgaben und dem vorgesehenen Abdichtungs- und Dämmaufbau abgestimmt sein. Der Klebeschaum ersetzt keine Bauwerksabdichtung.
Wie weit reicht eine Dose?
MIXFIX nennt bei fachgerechter Anwendung eine Richtreichweite von ca. 13 m² Wandfläche je 750-ml-Dose. Die tatsächliche Ausbeute hängt unter anderem von Strangabmessungen, Untergrund, Temperatur, Feuchtigkeit und Verarbeitung ab.
1 Dose: ca. 13 m² als Hersteller-Richtwert.
12 Dosen im Karton: rechnerisch ca. 156 m².
100 m²: rechnerisch 8 Dosen, ohne zusätzliche Baustellenreserve.
Die Reichweite ist keine garantierte Verbrauchsmenge. Plane anhand des erforderlichen Kleberauftrags und berücksichtige Unebenheiten sowie Materialverluste.
Technische Daten
Produkttyp
Feuchtigkeitshärtender PU-Isolations- und Montagekleber
Verarbeitung
Pistolenschaum für geeignete Dosierpistole
Inhalt
750 ml je Dose
Kartoninhalt
12 Dosen
Richtreichweite
ca. 13 m² Wandfläche je Dose bei fachgerechter Anwendung
Untergrundtemperatur
+5 °C bis +30 °C
Gebrauchstemperatur laut Datenblatt
+5 °C bis +35 °C; optimal +15 °C bis +20 °C
Dosentemperatur
Über +5 °C; optimal +10 °C bis +20 °C
Klebfreie Oberfläche
Nach ca. 8–12 Minuten bei 2-cm-Strang und +20 °C
Schneidbar
Nach ca. 15–30 Minuten bei +20 °C
Temperaturbeständigkeit nach Aushärtung
−40 °C bis +80 °C
Brandverhalten laut Hersteller
B3 nach DIN 4102-1; Klasse F nach EN 13501-1
Lagerung
Trocken, kühl, verschlossen und stehend bei +5 °C bis +20 °C; laut Hersteller 12 Monate lagerfähig
Klebfreie Oberfläche und Schneidbarkeit bedeuten nicht, dass die Verklebung bereits vollständig belastbar ist. Temperatur, Feuchtigkeit und Strangabmessungen beeinflussen die Aushärtung.
Untergrund und Dose vorbereiten
Der Untergrund muss fest, tragfähig, sauber sowie öl- und fettfrei sein. Seine Temperatur muss zwischen +5 °C und +30 °C liegen. Das Produktdatenblatt empfiehlt ein leichtes Anfeuchten einer Haftseite mit Wasser.
Die Dose vor Gebrauch 20–30-mal kräftig schütteln und entsprechend der Anleitung mit der geeigneten Schaumpistole verbinden. Die Austrittsmenge über die Pistole einstellen.
Dämmplatten fixieren
Der Hersteller beschreibt mindestens drei durchgehende, senkrechte Kleberstreifen pro Platte auf der Außenwand mit einem Abstand von ca. 30 cm. Die Platten ansetzen und bis zum Abbinden gegen Verrutschen sichern. Die unterste Plattenreihe auf einem festen Untergrund abstützen.
Frischen Klebeschaum nicht schneiden oder verstreichen. Der Kleber ist für die Verarbeitung in Strängen vorgesehen. Bei großvolumigem Ausschäumen von Hohlräumen kann fehlende Feuchtigkeit zu verzögerter Aushärtung und späterem Nachdrücken führen.
Für Details zum Plattenanschluss, zur Sicherung und zur anschließenden Verfüllung die aktuellen Herstellerangaben und den vorgesehenen Perimeteraufbau beachten.
Pistole reinigen und Dosen lagern
Bei kurzen Arbeitspausen kann die Dose gemäß Produktdatenblatt angekuppelt bleiben; die Pistole über die Einstellschraube sichern. Bei Arbeitsende Pistole und Adapter mit einem geeigneten PU-Reiniger nach Geräteanleitung reinigen. Wasser ist zur Reinigung beziehungsweise Spülung der Pistole ungeeignet.
Ausgehärtete Rückstände lassen sich nur mechanisch oder mit einem dafür geeigneten PU-Entferner beseitigen. Die Verträglichkeit des Reinigers mit dem Untergrund beachten.
Dosen stehend, trocken und bei +5 °C bis +20 °C lagern. Bei liegender Lagerung kann das Ventil verkleben. Haltbarkeitsangaben auf der Dose beachten.
Produktdatenblatt und sichere Verarbeitung
MIXFIX Dämmplattenkleber – Produktdatenblatt herunterladen
Bei der Verarbeitung geeignete Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. Nicht rauchen. Die Gefahrenkennzeichnung auf der Dose, das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und die Bedienungsanleitung der Schaumpistole beachten.
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MIXFIX F1 Fugendichtschaum – schlagregensichere WDVS-Anschlüsse
Der MIXFIX F1 Fugendichtschaum
dient zur Herstellung schlagregensicherer Anschlüsse zwischen
Wärmedämmverbundsystemen und angrenzenden Bauteilen wie
Fenstern, Blech oder Holz. Er ist für
Fugenbreiten von 8 bis 20 mm
vorgesehen. Die fertige Anschlussausbildung erfolgt mit
Überdeckung durch das Putzsystem.
Die wichtigsten Daten
Anwendung:
Schlagregensichere Anschlüsse im WDVS
Fugenbreite:
8–20 mm
Inhalt:
750 ml je Dose
Kartoninhalt:
12 Dosen
Erforderliche Überdeckung:
Durch das Putzsystem
Für den Anschluss an angrenzende Bauteile
Überall dort, wo die Fassadendämmung an Fenster, Blech
oder Holz anschließt, muss das Anschlussdetail passend
zum System ausgeführt werden. MIXFIX F1 ist für diese
Anschlussfugen im angegebenen Breitenbereich vorgesehen.
Prüfen Sie vor der Verarbeitung Fugenbreite, Untergrund
und geplanten Putzaufbau.
Wichtig: immer mit dem Putzsystem überdecken
Der Fugendichtschaum darf nicht ungeschützt stehen bleiben.
Die Überdeckung durch das Putzsystem gehört zur vorgesehenen
Anwendung. Beachten Sie für das vollständige Anschlussdetail
die aktuellen Verarbeitungs- und Systemvorgaben von MIXFIX.
Produkt vor der Verarbeitung auf Eignung für das geplante
Anschlussdetail prüfen.
MIXFIX Produktinformationen und Verarbeitungshinweise
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Fugenbreite / Fugentiefe x Länge:
3-7 mm / 15 mm x 7,5lfm
MIXFIX Fugendichtband BG1 – schlagregensichere WDVS-Anschlüsse
Das MIXFIX Fugendichtband BG1
dichtet Anschlüsse zwischen der Fassadendämmung und angrenzenden
Bauteilen wie Fenstern, Blech oder Holz ab. Das vorkomprimierte,
einseitig selbstklebende Kompriband ist innerhalb seines
vorgesehenen Fugenbereichs
schlagregendicht bis 600 Pa.
Die wichtigsten Eigenschaften
Anwendung:
Anschlussfugen im Wärmedämmverbundsystem
Beanspruchungsgruppe:
BG1 nach DIN 18542
Schlagregendichtheit:
600 Pa bei zulässiger Fugenbreite
Montage:
Vorkomprimiert, einseitig selbstklebend
Eigenschaften:
Witterungsbeständig und überputzbar
Welche Bandgröße benötigen Sie?
Die erste Zahl bezeichnet die Bandbreite, die Zahlen nach
dem Schrägstrich den vorgesehenen Fugenbereich.
15/2–4 mm
bedeutet beispielsweise: 15 mm breites Band für 2–4 mm breite
Fugen. Messen Sie den gesamten Anschluss und wählen Sie die
Ausführung passend zur kleinsten und größten Fugenbreite.
Verfügbare Ausführungen
10/1,5–2,5 mm:
10 mm Bandbreite · Fugen 1,5–2,5 mm · 12 m/Rolle
15/2–4 mm:
15 mm Bandbreite · Fugen 2–4 mm · 12 m/Rolle
15/3–7 mm:
15 mm Bandbreite · Fugen 3–7 mm · 7,5 m/Rolle
20/3–7 mm:
20 mm Bandbreite · Fugen 3–7 mm · 7,5 m/Rolle
15/5–12 mm:
15 mm Bandbreite · Fugen 5–12 mm · 5 m/Rolle
Verarbeitung im WDVS
Auf sauberem, trockenem, frostfreiem und tragfähigem Untergrund
verkleben. Das Band bündig mit der Dämmstoffoberfläche versetzen,
Zuschnitte stumpf stoßen und nicht unter Zug um Ecken führen.
Armierungsmörtel über das Band aufbringen und am angrenzenden
Bauteil einen Kellenschnitt durch den noch plastischen Mörtel ausführen.
Für Auswahl und Einbau gelten die aktuellen Hersteller-
und Systemvorgaben.
MIXFIX Produktinformationen
Varianten ab 5,75 €
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Soudal Soudabond Easy B1 750ml
Soudal Soudabond Easy B1 ist ein hochwertiger und vielseitiger Montagekleber, der speziell für die rationelle, saubere, sparsame und dauerhaft sichere Verklebung von Wärmedämmstoffplatten entwickelt wurde. Er eignet sich auch für Gipskarton- /Gipsfaserplatten und nicht tragende Wände im Trockenbau sowie zum Ausfüllen von Hohlräumen. Einfach anzuwenden und schnell aushärtend, ermöglicht er eine schnelle Weiterverarbeitung. Mit einer hohen Haftungskraft und einer schnellen Trockenzeit bildet er eine dauerhafte und zuverlässige Verbindung. Soudal Soudabond Easy B1 bietet eine hervorragende Haftung und ist beständig gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse, eine schnelle und zuverlässige Lösung für alle deine Verklebungsbedürfnisse im Innen- und Außenbereich.
Produktbeschreibung
Dank seiner schnellen Aushärtung kann die Verklebung schon nach 1 Stunde überarbeitet werden
Auch bei niedrigen Temperaturen eine hohe Anfangshaftung
Gleiche Dämmeigenschaften wie die Dämmplatten
Schwer entflammbar und TÜV-geprüft
Produktanwendung
Flachdachdämmung: Alternative zu herkömmlichen PUR-Klebstoffen · Windsogstabil mit hoher Bewegungsaufnahme (Dose 14m²)
Perimeterdämmung: Saubere und schnelle Verarbeitung, auch bei -5°C verwendbar, zum Füllen von Fugen und Hohlräumen geeignet (Dose 14m²)
Fassadendämmung: Alternative zu Mörtelklebstoffen, haftet auch auf Holz, Metall und Kunststoff (Dose 7m²)
Kellerdeckendämmung: Hohe Klebkraft auch ohne mechanische Fixierung (Format: 500 x 500 mm - max. 100 mm dick) (Dose 5m²)
Verarbeitung
Schaumdose ca. 20 Sekunden kräftig schütteln
Angrenzende Flächen zum Arbeitsbereich vor Verschmutzung schützen
Bei der Verarbeitung im Innenbereich ist immer auf eine ausreichende Frischluftzufuhr zu achten.
Eine volle Belastung ist nach mind. 12 Stunden möglich
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H222 - H229 Extrem entzündbares Aerosol. Behälter steht unter Druck: kann bei Erwärmung besten. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H315 Verursacht Hautreizungen. H319 Verursacht schwere Augenreizungen. H334 Kann beim Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H335 Kann die Atemwege reizen. H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. P211 Nicht gegen offene Flamme oder andere Zündquellen sprühen. P251 Nicht durchstechen oder verbrennen, auch nicht nach Gebrauch P261 Einatmen von Dampf / Aerosol vermeiden. P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. P280 Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. P302 + P352 Bei Berührung mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen. P304 + P340 Bei Einatmen: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. P314 Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P410 + P412 Vor Sonnenstrahlung schützen. Nicht Temperaturen über 50°C aussetzen. P501 Inhalt / Behälter der Problemabfallentsorfung zuführen. Ist ärztliche Hilfe notwendig, Vergiftungsinformationszentrale kontaktieren: +43 1 406 43 43
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Soudal Soudafoam Gun B1
Der hochwertige Soudal Soudafoam Gun B1 Füllschaum eignet sich ideal für schnelle und zuverlässige Abdichtungen im Bau- und Konstruktionsbereich. Ob zum Dämmen und Isolieren, Befestigen und Ausfüllen, Montage und Ausschäumen von Fenster- und Türrahmen sowie Fensterbänken, Schalldämmung oder Ausschäumen von Hohlräumen - dieser Fugendichtschaum ist vielseitig einsetzbar. Mit einer schnellen Trockenzeit und einer hohen Ausdehnungskraft bildet er eine dauerhafte und zuverlässige Abdichtung. Der Soudal Soudafoam Gun B1 Füllschaum bietet eine hervorragende Haftung und ist beständig gegen Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse.
Produktbeschreibung
Sehr gute Schall,- Isolier,- und Wärmedämmeigenschaften
Hervorragende Haftung auf verschiedenen Oberflächen
Schwer entflammbar - B1 nach DIN 4102-1
Hohe Alterungsbeständigkeit (nicht UV-beständig)
Produktanwendung
Beton, Mauerwerk, Putz, Holz, Spanplatten, Dämmstoffen, Metallen und vielen Kunststoffen
Zum Ausfüllen schmaler Fugen gemäß ÖNORM B 6400 bei WDVS
Zum Ausfüllen von Fugen, Hohlräumen und Mauerdurchbrüchen
Zur Verminderung von Wärmebrücken
Verarbeitung
Schaumdose ca. 10 Sekunden kräftig schütteln
Fugen unbedingt vor dem Schäumen mit Wasser vorfeuchten
Dosierpistole stets so halten, dass sich die aufgesetzte Dose oben, der Dosierhebel unten befinden
Nach dem völligen Aushärten, mit einem scharfen Messer o.ä. bündig abtrennen und ggf. beizuschleifen
Hinweise und Informationen zur Anwendung, der Lagerung, dem Transport und der Entsorgung unserer Artikel beachte bitte das technische Datenblatt. Verbrauchswerte sind Richtwerte. Mengenrechner dient zur unverbindlichen Orientierung. Alle Empfehlungen dienen zur Unterstützung. Sie entbinden nicht davon, die Produkte grundsätzlich auf Eignung in eigener Verantwortung zu prüfen.
Gefahr
H222 - H229 Extrem entzündbares Aerosol. Behälter steht unter Druck: kann bei Erwärmung besten. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H315 Verursacht Hautreizungen. H319 Verursacht schwere Augenreizungen. H334 Kann beim Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H335 Kann die Atemwege reizen. H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. P211 Nicht gegen offene Flamme oder andere Zündquellen sprühen. P251 Nicht durchstechen oder verbrennen, auch nicht nach Gebrauch P261 Einatmen von Dampf / Aerosol vermeiden. P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. P280 Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. P302 + P352 Bei Berührung mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen. P304 + P340 Bei Einatmen: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. P314 Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P410 + P412 Vor Sonnenstrahlung schützen. Nicht Temperaturen über 50°C aussetzen. P501 Inhalt / Behälter der Problemabfallentsorfung zuführen. Ist ärztliche Hilfe notwendig, Vergiftungsinformationszentrale kontaktieren: +43 1 406 43 43
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